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Karin 🌍 went for a hike
April 23, 2026
03:33
9.01km
2.5km/h
70m
70m
NSG "HÜGELGRÄBERFELD"
⛰⚰In dem etwa 23 ha großem Naturschutzgebiet (NSG) gibt es zahlreiche, verteilt liegende, vorgeschichtliche GRABHÜGEL. Sie erreichen eine Höhe von 2 und eine Breite von bis zu 15 Metern. In der jüngeren Stein- bis älteren Bronzezeit wurden hier 20 große Einzelgräber angelegt. Weiter findet man etwa 100 Grabhügel der jüngeren Bronzezeit und 5 Wallgräber mit Brandbestattung aus der Zeit 1800 bis 500 vor Christus. Um das NSG mit seinen vielen Hügelgräbern auch für kommende Generationen zu erhalten, ist es aber wichtig, dass die Besucher auf den Wegen bleiben.
⛰ Das Gebiet liegt an der nördlichen Seite des Tannenbültenberges, der mit seinen 104,7 Metern die höchste Erhebung im nordwestlichen Ausläufer der Rekener Kuppen ist. Entstanden sind "Die Berge" in der Kreidezeit vor 80-100 Millionen Jahren aus den sogenannten "HALTERNER SANDEN". Sie erheben sich wie INSELN AUS DER TIEFEBENE des Münsterlandes. Anders als in der Umgebung ist hier im Laufe der Jahrmillionen der Sandboden nicht so stark von Wind und Wetter abgetragen worden. Die KREIDESANDE haben eine weißgelbe bis orangerote Farbe. Sie sind stellenweise von Eisenschwarten durchsetzt.
🌊Im Westteil des Gebietes entstanden durch Auswehung und Ausspülung schmale TALSENKEN. In einer solchen Senke wurden früher 2 TEICHE angelegt. Ihre Ufer werden von alten Buchen, Stieleichen und Erlen gesäumt, zwischen den ein lichtes Gebüsch aus Faulbaum und Holunder wächst. Die Teiche sind in der Uferzone stellenweise mit Igelkolben bewachsen. Im offenen Wasser dominiert Laichkraut. Zum Teil werden diese Teiche von kleineren Quellen gespeist, die an den Hängen Zutage treten. Die Teiche werden von Amphibien und Wasserinsekten als Lebensraum angenommen.
🌸🌳🌲Im letzten Jahrhundert haben Heideflächen den größten Teil des Geländes bedeckt. Die dann vorangetriebene Bewaldung hat die Heide weitgehend verdrängt. Heute ist das NSG teils von Birken-Eichenwäldern mit wechselndem Kieferanteil und teils von reinen Kiefernforsten bestanden. Das Altholz bietet Höhlenbrütern gute Lebensbedingungen.
Quelle: Infotafel am Hubertus Wanderparkplatz
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